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Biologielaborant/Biologielaborantin


Bilder zum Beruf

1. Arbeitsgebiete

Biologielaboranten arbeiten u. a. in der Lebensmittel- und Hygieneüberwachung, Qualitätssicherung, in veterinärmedizinischen und medizinischen Labors, in der biologischen Forschung, der angewandten Medizin und im öffentlichen Gesundheitswesen, in den Labors landwirtschaftlicher Großerzeuger oder Forschungsinstituten. Als Biologielaborant/in ist eine Spezialisierung auf ein bestimmtes Gebiet möglich.

2. Ausbildungsdauer
Die Ausbildung zum Biologielaborant/zur Biologielaborantin dauert 3,5 Jahre. Bei entsprechenden Leistungen ist eine Verkürzung der Ausbildungszeit möglich.

 

3. Aufnahmevoraussetzungen

Aufnahmevoraussetzung ist ein Ausbildungsplatz im Berufsfeld.

4. Besondere Anforderungen

Von Biologielaboranten wird Eigeninitiative, selbstständiges Arbeiten, Eigenverantwortung, Zuverlässigkeit und Genauigkeit vorausgesetzt. Sie sollten über englische Sprachkenntnisse verfügen und mit Fachliteratur umgehen können. Ein Interesse für Naturwissenschaften und Kommunikations- und Informationssysteme werden vorausgesetzt. Die meisten Betriebe führen einen Einstellungstest durch. Eine Liste potentieller Ausbildungsbetriebe erhalten Sie bei den örtlichen Industrie und Handelskammern.

5. Ausbildungsinhalte

Berufsprofil für den Ausbildungsberuf Biologielaborant/ Biologielaborantin

Die folgenden Schwerpunkte sind nur eine Auswahl und variieren nach Art des Ausbildungsbetriebs:
  • Versuche an Tieren oder Pflanzen vorbereiten und durchführen. Sie sezieren, narkotisieren und präparieren Tiere und entnehmen ihnen Blut und untersuchen Organe. Hierzu sind Kenntnisse derer Verhaltensweisen, Wachstum- und Lebensbedingungen erforderlich.
  • Züchtung von Zellkulturen und Mikroorganismen. Hierzu sind Kenntnisse über Bakterien, Viren und Pilze und Nährmedien erforderlich.
  • Nachweis von Krankheitserregern wie Mikroorganismen, Viren, Pilzen und Parasiten. Sie arbeiten u. a. mit genetischen Nachweismethoden. Hierzu sind Kenntnisse über deren Lebenszyklen, Kultivierung und Stoffwechsel erforderlich.

Vermittlung grundlegender Fähigkeiten

  • Informationsbeschaffung und deren Dokumentation
  • Erfassung und Auswerten von Messdaten
  • Umgang mit Arbeitsstoffen und biologischem Material
  • Probennahme und Probenvorbereitung
  • Analyseverfahren, das Durchführen mikrobiologischer, zellkulturtechnischer, molekularbiologischer, biochemischer, diagnostischer sowie hämatologische und histologischer Arbeiten.

Prüfungen

Geprüft wird in einer gestreckten Abschlussprüfung. Das heißt, am Ende des zweiten Ausbildungsjahrs findet der erste Teil der Abschlussprüfung in Form einer Kenntnis- und Fertigkeitsprüfung statt. Am Ende der Ausbildungszeit erfolgt der zweite Teil der Abschlussprüfung in Form einer Kenntnis- und Fertigkeitsprüfung. Für die abschließende Bewertung werden beide Teile herangezogen.

 

6. Stundentafel

 

7. Abschlüsse

Mit erfolgreichem Berufsabschluss wird der Sek. I Realschulabschluss bzw. der erweiterte Sek. I -Abschluss erworben.

8. Perspektiven

Nach einer erfolgreichen Ausbildung ist eine Fortbildung zum Industriemeister (Fachrichtung Chemie), zum Biotechniker oder Umwelttechniker möglich oder je nach Schulabschluss ein Studium.

9. Einzugsbereiche

Einzugsbereich ist die gesamte Weser-Ems-Region.

10. Besonderes

Veränderungen, die sich durch Neuordnungen ergeben

11. Ansprechpartner:

Dieter StubbenDieter Stubben (Kommissarische Leitung)
Tel. 0441-98361-15  


 

 


Klaus Pfizenmaier (Teamleiter)

12. Weitere Informationen

(Stand: Aug. 2018)

 

Anhänge
Dateityp Jahresarbeitsplan Biologielaboranten Herunterladen
Dateityp Antrag auf Unterrichtsbefreiung Herunterladen