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Gastronomie

Oldenburger Auszubildende der Gastronomie besuchen neue Partnerschule in Frankreich

29.09.2011
Neuigkeiten aus Bergerac




Derzeit befinden sich 19 Berufsschüler/innen der Abteilung Gastronomie im Rahmen eines Austauschprogramms im französischen Bergerac. Bisherige Höhepunkte der dreiwöchigen Reise waren die Teilnahme an der Weinlese und eine Bootsfahrt bei strahlendem Sonnenschein auf der Dordogne. 






Bei einem gemeinsamen Abendessen konnten die Koch-, Hotelfach und Restaurantfach-Auszubildenden die regionalen Spezialitäten des Perigords probieren sowie bei deren Zubereitung mitwirken.

Im Sprachkurs erweiterten die Teilnehmer mit großem Eifer ihre Französischkenntnisse und bereiteten sich so auf die zweiwöchigen Praktika in französischen Gastronomiebetrieben vor.















Montag, 19. September








Nachdem die Schülerinnen und Schüler der BBS 3 gut in Bergerac angekommen waren, wurden die französischen Austauschschüler am Montagmorgen, dem 19. September 2011 den deutschen Partnern zugeteilt. Es herrschte Hochspannung, als Monsieur Vajou, der Schulleiter, die Namen verlas. Am Ende waren alle zufrieden mit ihrem Austauschpartner.
Weitere Neuigkeiten zum Austausch Oldenburg - Bergerac sind auf facebook zu finden.






Nichts ist besser geeignet, den eigenen Horizont zu erweitern, als ein mutiger Schritt über die Grenzen des eigenen Landes, der eigenen Sprache und der eigenen Kultur. Durch einen Austausch mit dem Lycee Jean Capelle, der neuen französischen Partnerschule in Bergerac, möchte die BBS 3 Oldenburg Auszubildende der gastronomischen Ausbildungsberufe zu diesem Schritt ermutigen. Der Dehoga unterstützt dieses Vorhaben, denn in der Gastronomie gewinnen Auslandserfahrungen und Fremdsprachenkenntnisse im Zuge der voranschreitenden Globalisierung und eines zusammenwachsenden Europas immer mehr an Bedeutung.

Am Samstag, 17. September 2011

wird die erste Austauschgruppe von 20 angehenden Köchen, Hotel- und Restaurantfachleuten für drei Wochen nach Bergerac aufbrechen. In der ersten Woche werden die Auszubildenden am fachpraktischen Unterricht teilnehmen und in einem Tandem-Sprachkurs ihre Französischkenntnisse erweitern. Tandemmethode heißt, dass Deutsche und Franzosen in Zweiergruppen zusammenarbeiten. Jeder vermittelt, unter Anleitung eines Sprachlehrers, dem anderen seine Muttersprache und lernt die Sprache des Partners. Anschließend absolvieren sie gemeinsam mit ihren Austauschpartnern ein zweiwöchiges Praktikum in Restaurants und Hotels der Region.

Flankierend sind berufsbezogene Besichtigungen und Aktionen geplant. So werden die Auszubildenden beispielsweise Gelegenheit haben, einen Tag lang im Weinberg die Weinlese mitzuerleben. Die französische Partnerschule liegt im Herzen Südfrankreichs im Périgord. Diese Region gilt als die Küche Frankreichs und bringt eine Reihe von Delikatessen hervor: Angefangen von den berühmten Trüffeln und der Foie gras bis zu den edelsüßen Weinen empfiehlt sich das Périgord als wahres Schlaraffenland für Feinschmecker.

Auf dem Rückweg haben die Azubis Gelegenheit Paris kennenzulernen.

Im Vorfeld der Reise nehmen die Auszubildenden an einem sprachlichen und soziokulturellen Vorbereitungskurs teil. Dieser Unterricht soll sie in die Lage versetzen, mit den französischen Teilnehmern zu kommunizieren und ihnen Informationen über das Partnerland vermitteln.

Der Gegenbesuch der französischen Partnerschule in Oldenburg ist vom 21.11. bis 16.12.2011 geplant. In dieser Zeit werden die französischen gastgewerblichen Hotelfachschüler an vier Wochentagen im Ausbildungsbetrieb des Austauschpartners arbeiten und an einem Wochentag die Berufsschule besuchen. Begleitet wird der Aufenthalt jeweils von einem Lehrer und einem Sprachbegleiter.

Da dieses Austauschprogramm vom Deutsch-Französischen Sekretariat in Saarbrücken finanziert wird, betragen die Teilnahmekosten für die Auszubildenden lediglich 50 Euro. Den Ausbildungsbetrieben entstehen keine Kosten. Die BBS 3 und der Dehoga hoffen, dass die Ausbildungsbetriebe ihre Auszubildenden zur beruflichen Mobilität ermutigen und ihnen die Möglichkeit einräumen, an dieser wertvollen Weiterbildungsmaßnahme teilzunehmen.

Text und Bild: Marion Oetken und Ilse Meinen